DIE SCHNELLSTE UND GESÜNDESTE ART, ZU KOCHEN UND ZU ESSEN

Du möchtest Rezepte, die schnell und einfach gehen? Dann bist Du hier richtig.

Ich weiß, ich weiß. Viele behaupten in ihren Blogs, dass ihre Rezepte einfach nachzumachen sind. Das behaupte ich von meinen auch und zwar weil sowohl mein Partner als auch ich beruflich stark eingespannt sind und auch sonst sehr viele Hobbys haben, die sehr zeitintensiv sind – jedenfalls wenn man sich die entsprechenden Prioritäten setzt. 😉 An der Stelle sei mal angemerkt, dass ich entgegen populärer Meinungen Haushalt für überbewertet halte, deswegen ist einer meiner Ziele, eine Putzkraft einzustellen. Es kommt aber noch viel verrückter: Vielleicht kann ich mir irgendwann einen Koch leisten? Gott, die ganze Zeit, die ich da gewinnen würde, und die Nerven, die ich mir da sparen würde… *seufz*

Aber bis das soweit ist, müssen wir uns noch selbst ums Essen kümmern. Als ich mit 16 Jahren angefangen habe, ernsthaft zu kochen, habe ich bevorzugt Dr. Oetker-Rezepte nachgekocht, die meiner Meinung nach auch meistens recht einfach sind. Ich habe mir damals nie vorstellen können, ohne Rezepte und nur wahllos aus dem Kühlschrank heraus zu kochen, aber das ist wahrscheinlich der damals fehlenden Erfahrung geschuldet.

Nachdem ich also viele Jahre lang so gekocht habe, fand ich Rezepte persönlich irgendwann zu steif. Das ist mir besonders klar geworden, als ich angefangen habe, mich nach dem Paläo-Prinzip zu ernähren. Klar gibt es dafür auch Rezepte (wobei, als die Sache gerade erst angefangen hat, Fahrt aufzunehmen, gab’s auch nicht sooo viele), aber man will sich dann doch gerne auch mal selbst was zusammenstellen. So habe ich dann gelernt, nur noch die Zutaten zu kaufen, die ich brauche (also Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse und Obst), in den Kühlschrank oder woanders hin zu tun und dann etwas daraus zu machen.

Falls das jemandem unmöglich erscheint, könnte es wahrscheinlich besonders Frauen helfen, den Vergleich mit einem Kleiderschrank anzustellen: Du gehst zum Kleiderschrank (Kühlschrank), machst ihn auf, überlegst, welche Kleidung Du miteinander kombinieren kannst (Gemüse/Eier/Fleisch/Fisch) und welche Accessoires Du ggf. hinzufügen möchtest (Gewürze, Salz, Pfeffer, Kräuter, Essig, Öl). So funktioniert das Prinzip des Ohne-Rezepte-Kochens.

Ich finde, kochen muss auch irgendwie Spaß machen. Du darfst vor allem keine Angst davor haben, Neues auszuprobieren. Eine der ungewöhnlichsten Rezepte, die ich selbst zuerst vor vielen Jahren für mich und letztens erst für meinen Partner gekocht habe, war Rührei mit Obst. Ja du hast richtig gelesen, Rührei mit Obst; ich habe das Rezept von der Website „Paleo360“. Es kann wahrscheinlich mit allem möglichen Obst (außer vielleicht mit sehr wasserhaltigem) gemacht werden, ich mache es am liebsten mit Bananen. Es geht schnell und sättigt unheimlich lange.

Ich meine aber nicht nur das mit Neuem ausprobieren. Wichtig beim Kochen ist auch, Dir zu überlegen, was gut zusammen schmecken würde. Stell Dir dabei in Gedanken die Geschmäcker der einzelnen Zutaten durch. Passt Mango geschmacklich mit Fisch zusammen? Oder Schokolade in der Rotweinsoße für einen Braten? Experimentier dabei auch ein bisschen. Ich hab in einen Smoothie schon Galiamelone, Kiwi, Birne und Kartottensaft zusammengemixt, hat fantastisch geschmeckt.

Durch diese Experimente sind dann meine Gerichte entstanden, die ich gerne mit Dir teilen möchte. Ich persönlich halte nicht viel von Kategorien wie „Frühstück“, „Mittag“ oder „Abendessen“, weil ich dann esse, was ich will, wenn ich hungrig bin – und auch wegen der Arbeitszeiten von meinem Partner, der als Altenpfleger arbeitet. Das ist auch ein zentraler Punkt in der Paläo-Ernährung, aber dazu kannst Du dann in Kürze mehr lesen, warum Paläo und intermettierendes Fasten mein Erfolgsrezept sind.

Ich habe die Rezepte daher eher im Dr.-Oetker-Stil kategorisiert, also beispielsweise „Smoothie“, „Mit Fleisch“, „Mit Fisch“ usw. Wenn sich die Rezepte häufen, kann ich auch gerne die Kategorie „Für Veganer“ einrichten; wobei die Gerichte, die nur Gemüse beinhalten, selten etwas Tierisches wie Ei oder Honig beinhalten. Das entscheid ich spontan.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Stöbern! 🙂

HIER FINDEST DU DIE REZEPTE IN KATEGORIEN EINGETEILT

Keine klassischen Unterteilungen wie „Frühstück“, „Mittagessen“ usw. Iss dann, wenn Du Hunger hast, Dein Körper weiß genau, wann er was braucht.

Smoothies

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