Mein größter Traum ist…

finanziell unabhängig zu sein. Nein, ich bin nicht geldgeil (okay, vielleicht ein bisschen), sondern denke dabei an die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.

Mein Lebensziel ist ein autarkes Leben in einer Blockhütte. Das habe ich mir schon als Kind gewünscht und dieser Wunsch hat sich nie geändert. Mit vielen Regalen voller Bücher und Filme, Platz zum kreativen Ausleben und einem Garten. Natürlich in einem Wald oder zumindest vor einem.

Lange Zeit habe ich nicht verstanden, dass dieser Traum mehr harte Arbeit bedeutet als alle Träume in meinem Umfeld zusammen. Es erfordert Disziplin und viel Ehrgeiz. Nach und nach habe ich die letzten Jahre jedoch angefangen, endlich richtig auf meinen großen Traum hinzuarbeiten.

Ich konnte mich selbstständig machen und meine kleinen Träumen innerhalb meines großen Traums verwirklichen: gärtnern, mit Bügelperlen basteln, T-Shirts entwerfen, mit und auf verschiedenen Materialien malen. Neben den ganzen kreativen Dingen habe ich auch angefangen, mir ein Finanzkonzept zu erarbeiten (ich konnte vorher nie mit Geld umgehen, den Umgang hat mir aber auch keiner gezeigt/beigebracht oder so erklärt, dass ich es einleuchtend fand).

Da ich schon immer ein redseliger Mensch gewesen bin, aber damit meinen Mitmenschen eher auf die Nerven gehe, habe ich beschlossen, einen eigenen Blog zu schreiben. Das ist zwar nichts Ungewöhnliches, bietet einem aber die grandiose Möglichkeit, Menschen mit denselben Interessen und Leidenschaften zu erreichen (vor allem wenn man eher sozial scheu ist, was mir nie jemand abkauft).

In meinem Blog möchte ich Dir also über meine Erfolge und Rückschläge erzählen (man muss in Deutschland endlich anfangen, eine andere Fehlerkultur zu etablieren, deswegen werde ich schonungslos ehrlich und transparent sein). Ich möchte Dir außerdem zeigen, wie ich Schritt für Schritt gelernt habe, mit Stress umzugehen (klappt mal mehr, mal weniger gut), aber auch Rezepte mit Dir teilen.

Da meine Interessen schon immer sehr vielfältig gewesen sind, wird es hier auf jeden Fall nie langweilig.

Gerne kannst Du mir auch mal ein Thema vorschlagen. Ich bin grundsätzlich immer für alles offen, weil ich, Überraschung, diskutieren, reden, Theorien aufstellen und Überlegungen anstellen liebe, aber ich bin dennoch eher der Typ Mensch, der sich nur konkret zu etwas äußert, wenn er sich mit etwas auskennt und beschäftigt oder selbst ausgetestet hat. Ansonsten äußere ich mich eher vorsichtig zu Themen, über die ich nur vage Kenntnisse habe.

Das klingt jetzt insgesamt irgendwie so abgehoben. Kunst, Kultur, Literatur, Akademiker, Wissenschaften, Gesundheit, Ernährung, Sport, blablabla – oh Gott. Keine Panik. So bin ich gar nicht. Ich rümpfe nicht die Nase über jemanden, der keine Kunstschule besucht hat, oder halte mich für etwas Besseres, weil ich studiert habe. Es ist mir auch vollkommen egal, woher Du kommst, wie Dein Bildungsweg verlaufen ist (meiner ging vom Gymnasium zur Hauptschule und zum Studium, so what) oder was Du zurzeit machst.

Ich bin ein sehr, sehr aufgeschlossener Mensch gegenüber allem und jedem, wahrscheinlich, weil ich extrem neugierig und wissbegierig bin.

Wenn ich mich nicht gerade in Diskussionen und Bücher vertiefe, arbeitend am PC sitze, male oder bastele, gehe ich wahnsinnig gerne in den Wald. Das ist mein Stressausgleichsfaktor Nummer 1. Früher auch in die Berge, aber das ist inzwischen leider nicht mehr ohne Weiteres möglich. Ich liebe die Natur; die Umwelt und die Tiere liegen mir sehr am Herzen.

Das zeigt sich bei mir zuhause in allem, was ich tue, vom selbstgemachten Waschmittel bis hin zum insektenfreundlichen Nutzgarten. Ich bin aber keine Aktivistin oder Predigerin. Ich tue für mich das, was ich für richtig halte, und missioniere niemanden, es sei denn, ich werde gefragt.